22.11.2008 | 19. Spieltag

TuS Hahn - Germania Schwanheim 2:1 (2:0)

Torschützen Hahn:
A. Hatamian (14./17.)

Die fast wundersame Wandlung der Hahner Mannschaft vom chronisch Erfolgslosen zum Dauersieger erfuhr an diesem kalten Wintertag seine Fortsetzung.

Die ersten Minuten gehörten den favorisierten Gästen aus Schwanheim, die im Vorwärtsgang die Hahner erst einmal etwas „abklopften“ um Schwachstellen zu finden. Die Heimelf agierte von Beginn an etwas defensiv aber sehr konzentriert und lauffreudig, so dass hier keine Lücken für den Gegner zu finden waren! Nach 10 Minuten begannen die Hahner ihrerseits mit den ersten Angriffsbemühungen und waren dabei wesentlich effektiver als der Kontrahent vom Main. Eine schöne Kombination über die linke Angriffsseite mit einer Vorlage von Arne Dehmel nutzte Arin Hatamian, nach knapp einer viertel Stunde Spielzeit, eiskalt zur Führung für die Taunussteiner. Nur drei Minuten später schlug der wieder sehr agile Flo Müller einen Freistoß in den Strafraum der Gäste. Der Torsteher patzte und wiederum war Arin zur Stelle und verwandelte zum 2:0. Dieser Doppelschlag schockte den Gegner doch sichtlich. Der TuS beherrschte bis zur Pause nun eindeutig die Szenerie. Auf dem glatten Boden spielte man klare Bälle und agierte im Deckungsverband kompromisslos und ohne unnötiges Risiko. So hielt man die, über weite Strecken ideen- und hilflosen Schwanheimer, auf Distanz zum eigenen Tor und ließ keine nennenswerten Chancen der Gäste zu. Auch nach dem Pausen Tee keine größeren Angriffsbemühungen der Männer vom Main. Die Partie verflachte ziemlich, da auch der TuS nun nur noch das Nötigste tat und den Vorsprung verwaltete. Aus heiterem Himmel dann doch noch der Anschlusstreffer (64.) durch Th. Born mit einem sehenswerten Distanzschuss genau in den Winkel. Nun kam wieder etwas mehr Leben in die Begegnung, ohne das Schwanheim aber zu wirklich gefährlichen Aktionen vor dem Hahner Gehäuse kam. Die Taunussteiner waren in dieser Phase bei ihren Kontern weit gefährlicher. Jeweils nach guter Vorarbeit durch Flo Müller über den rechten Flügel, hätten Paschek und Hatamian den Sack frühzeitig zu machen können. Doch es reichte am Ende auch so zum verdienten vierten Sieg in Folge und zum Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle.

Aufstellung:
Gapp; Przybilla, Werner, Bloos, Heintz, Paschek, Parossa, A. Dehmel, F. Müller, Hatamian, La Pietra (85. D. Kremer)