26.10.2008 | 15. Spieltag
SG Rauenthal/Martinsthal - TuS Hahn 4:4 (4:2)
Torschützen Hahn: M. Menger (13.), F. Müller (31.), D. Kremer (46.), P. Parossa (84.)
„Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und dabei vier Tore nach Standarts kassiert.
Es ist wirklich bitter, eine 4:2 Führung noch aus der Hand zu geben“, zeigte sich SG-Sprecher Marco Sturm spürbar geknickt. Im Hahner Lager dagegen das Kontrastprogramm. „ Toll, wie die Mannschaft nach verschlafener erster Halbzeit zurückgekommen ist. Wir haben uns noch lange nicht abgeschrieben“, schöpft Betreuer Jürgen Fey weiterhin Mut.
Nach indiskutabler Abwehrleistung in der ersten Hälfte, sorgte der eingetauschte Daniel Kremer per Kopf mit seinem ersten Ballkontakt (46.) für den Anschlusstreffer zum 3:4.
Kampfbetont ging es in die Endphase. Nico Sturm attackierte Hahns Steffen Jude, dem die
Sicherung durchbrannte. Sein Nachtreten war nur mit Rot zu ahnden. Nach Freistoss von Flo Müller schaffte Patrick Parossa dennoch den Ausgleich zum 4:4. Klar. dass sich der TuS als moralischer Sieger fühlte. Rauenthals starke Offensivleistung von Hälfte eins, mit zwei Toren von Spielertrainer S. Brox und einem weiteren Unterkantentreffer, zahlte sich am Ende nicht in drei Punkte aus.
Aufstellung:
Gapp; Przybilla, M. Menger, Werner (75. R. Kremer), Bloos, Dehmel, Hatamian (46. D. Kremer), Parossa, Paschek, S. Jude, F. Müller.
17.05.2009 | 32. Spieltag
TuS Hahn - SG Rauenthal/Martinsthal 4:0 (0:0)
Tore: 1:0 R. Kremer (70.), 2:0, 3:0 Müller (77./82.), 4:0 S. Jude (84.). - Zuschauer: 100.- Gelb-Rot: Bruns (65.), N. Sturm (71./beide Ra/Ma).
Am Ende, dieses ernorm wichtigen Spiels für den TuS Hahn, stand ein standesgemäßer Sieg über den abgeschlagenen Tabellenletzten aus dem Rheingau. Doch lange Zeit war das Match eine Geduldsprobe für die Hahner Spieler und ihre Anhänger. Erst in der Schlussphase, nachdem die Gäste bereits zwei Spieler durch Gelb-Roten Karten verloren hatten, bog man auf die Siegerstraße ein.
Die Gastgeber beherrschten von der ersten Minute an das Geschehen und versuchten immer wieder Lücken in dem Rauenthaler Abwehr-Beton zu finden. In der ersten halben Stunde standen die Gäste noch sehr diszipliniert und ließen kaum eine gute Hahner Möglichkeit zu.
Die Taunussteiner agierten aber auch oft zu umständlich, hatten wenig Laufbereitschaft und auch nicht den richtigen Zug zum Tor. Doch beharrlich und ohne nervös zu werden, spielten sie immer wieder nach vorne und gegen Ende der ersten Halbzeit kamen dann auch die Torchancen, ohne aber noch den ersehnten Erfolg zu bringen. Die größte Möglichkeit in dieser Phase vergab Flo Müller (41.) als er aus 9 Meter, super bedient von Steffen Jude, die Kugel am Tor vorbei schob.
Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild. Nur, das jetzt die Roten aus dem Rheingau, ihre bisher schon sehr spärlichen Offensivbemühungen, gänzlich einstellten und sich dadurch noch größerem Druck ausgesetzt sahen. Noch wollte der erlösende Treffer aber nicht fallen. Nach schöner Vorarbeit über den Flügel, scheiterte Patrik Parossa in der 55 Minute aus 4 Metern! Weitere Großchancen wurden ausgelassen und Verzweiflung schien sich langsam breit zu machen. Doch mit dem Platzverweis für Gäste-Akteur Bruns (65.) und dem erlösenden und hochverdienten 1:0 von Robin Kremer aus kurzer Distanz, nach Vorarbeit des emsigen Simon Heintz, brachen dann die Dämme im Rauenthaler Bollwerk. Ein weiterer Platzverweis gegen RaMa-Spieler N. Sturm (75.) und der Anschließende Doppelpack von Flo Müller, sowie eine feine Einzelleistung durch Steffen Jude zum 4:0, brachten im Finish ein versöhnliches Ende für die Gastgeber.
Sicherlich kein gutes Spiel unserer Truppe auf niedrigem Liga-Niveau. Doch in anbetracht der Tabellensituation, durfte das an diesem Nachmittag keine Rolle spielen. Entscheidend war letztlich der klare Sieg und die drei Punkte im Abstiegskampf. Mannschaft und Trainer bewiesen Nervenstärke und zeigen sich in schwierigen Zeiten als Einheit.
Aufstellung: Gapp; Werner (18. Arin Hatamian), Przybilla, R. Kremer. C. Diehl, Parossa (58. Paschek), Dehmel, Heintz, S. Jude, M. Jude, Florian Müller
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