20.09.2009 | 10. Spieltag
SC Niederhadamar - TuS Hahn 3:2 (2:1)
Tore: 1:0 Philipp (23.), 1:1 Losito (31./Foulelfmeter), 2:1 Baydar (45.), 2:2 Losito (66.), 3:2 Polonio (86.).- Zu.: 80.
Die wenig tröstliche Erkenntnis von TuS-Betreuer Jürgen Fey: "Nach der Pause waren wir das klar bessere Team." Doch der eingetauschte Polonio machte mit seinem traumhaft angesetzten Freistoß alle Hahner Hoffnungen zunichte, owbohl Torhüter Dominik Gapp klasse hielt.
Aufstellung: Gapp; Werner, Heintz, Lillig (87. Przybilla), T. Menger (65. Paschek), R. Kremer. S. Jude, M. Jude, Arin Hatamian, F. Müller, Losito.
(Quelle: Wiesbadener Kurier v. 21.09.2009)
11.04.2010 | 27. Spieltag
TuS Hahn - SC Niederhadamar 0:0
Tore: Fehlanzeige, Zu.: 50.- Rot: Lillig (60./Notbremse).
Nach vier Niederlagen in Folge konnte der TuS, erstmalig im Jahr 2010, wieder einen Punkt verbuchen. Angesichts der prekären Tabellensituation aber eigentlich zu wenig. Doch am Ende der Begegnung musste man sogar froh sein, wenigstens diesen einen Punkt behalten zu haben.
Gegen tief stehende Gäste taten sich die Taunussteiner schwer ihren Spielrhythmus zu finden und Chancen zu erspielen. Es war zwar eine Leistungssteigerung zum letzten Heimspiel zu erkennen, aber im Angriff fehlt es zurzeit eindeutig an Durchschlagskraft. Steffen Jude und im besonderen Dennis Losito, laufen ihrer guten Form der Vorrunde noch ein weites Stück hinterher. Hinzu kommt, dass es an kreativen Ideen aus dem Mittelfeld mangelt. Es fällt den Gegnern momentan nicht all zu schwer, sich auf unser bescheidenes Offensivspiel einzustellen. Hier spricht auch die Statistik eine deutliche Sprache. In den letzten fünf Spielen gelang den Becker Schützlingen lediglich ein magerer Treffer. Gegen die kompakten Gäste hatten noch Robin Kremer und Steffen Jude die besten Möglichkeiten auf dem Fuß, konnten aber genau so wenig ins Schwarze treffen wie Simon Heintz, der in aussichtsreicher Position zu lange mit dem Abschluss zögerte. Doch auch die Gäste aus dem Limburger Raum hatten durchaus Chancen auf den Dreier. In der 35 Minute hatten sie Pech, als ihr Routinier O. Tatarenko per Freistoß nur den Querbalken des Hahner Tores traf.
Nach der Pause versuchten die Hahner das Tempo zu erhöhen um den Druck auf die Gäste-Abwehr zu verstärken. Dies gelang im Ansatz nur bis zur 60 Minute. Bei einem Konter der Gäste, konnte Sascha Lillig den gegnerischen Angreifer nur noch per Notbremse kurz vor dem eigenen Strafraum stoppen. Der gute Schiedsrichter zeigte auch sofort die Rote Karte. Trotz Überzahl ließ sich Niederhadamar nicht aus der Reserve locken. Spielte weiterhin clever aus einer verstärkten Defensive und hatte in der Schlussphase, durch eine Reihe von aussichtsreichen Freistößen, durchaus die Möglichkeit noch den Sieg einzufahren.
Hoffnung für die Zukunft macht, dass am Ende zumindest hinten auch mal wieder die „Null“ stand. Unsere Defensive zeigte eine gute Partie, allen voran einmal mehr Thomas Przybilla. Doch in der Schlussphase der Begegnung hätte die Serie vieler Freistöße für den Gegner, insbesondere am eigenen Strafraum, verhindert werden müssen.
Aufstellung: Gapp; Przybilla, Werner (80. T. Menger), Lillig, M. Menger, R. Kremer, S. Jude, M. Jude, Losito (75. D. Kremer), F. Müller (65. Arin Hatamian), Heintz.
U.H.
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