05.03.2011 | 20. Spieltag
TuS Hahn II - SV Rauenthal/Martinsthal 1:2 (1:0)
Tor für Hahn: Frank Schmalwasser (19.)
Man kann unserer Mannschaft eine ‚stabile’ Spielweise attestieren. Es war wie beim letzten Heimspiel: zuerst mehrere 100 % Chancen auslassen und dann in der Schlussphase total überflüssige Tore einfangen.
Der Reihe nach: Nach ca. 5 minütiger Abtastphase mit jeweils langer Ballkontrolle legte unsere Mannschaft stark los. Die Gäste (Hartplatzspieler) hatten leichte Probleme mit dem neuen Hahner „Geläuf“. Allein unser Torschütze hätte 2 tolle Vorlagen verwandeln können. Die Gästemannschaft schien sich ihrem Schicksal zu ergeben und leistete, ausser vereinzelter und unnötiger Härte, kaum Gegenwehr. In der 7. Minute hatten die Hahner schon den Torjubel auf den Lippen – aber leider nur dort. Frank Schmalwasser konnte sich spektakulär durchsetzen. In der 10. Minute war im RaMa-Strafraum ‚mächtig Betrieb’. Freistehend konnte das Runde von den Hahnern nicht ins Eckige befördert werden. In der 17. Minute wurde der rechte RaMa-Verteidiger brasilianisch per Beinschuss ‚ausgetanzt’. Leider ließ unser Sturm auch die folgende Superflanke ungenutzt.
Das heiss ersehnte 1:0 fiel endlich in der 19. Minute. Der Torschütze war Frank Schmalwasser, der heute als Stürmer fungierte. Nun wachte RaMa auf! In der 20. Minute stand plötzlich ein Gegner allein vor dem Hahner Tor. Mit viel Geschick wurde von Hahn zur Ecke geklärt. Das Spiel wogte jetzt hin und her. In der 22. Minute hatte Max nach guter Vorarbeit die nächste Großchance für die Hahner auf dem Fuß. Ebenso wählte Ibo in der 42. Minute den falschen Fuß, mit dem Aussenriss konnte er leider nicht genug Druck auf den Ball ausüben.
Nach der Pause legten die Gäste eine noch ruppigere Gangart zu, gleichzeitig konnte man dem Schieri attestieren, dass er seinen Leistungszenit überschritten hatte. Der „Mann in schwarz“ hätte viel früher und deutlicher Zeichen setzen sollen, und die Härte der Gäste unterbinden müssen. So konnte sich RaMa langsam aber sicher in das Spiel zurückkämpfen (eher -foulen). Nach Freistössen entwickelten sich die nächsten Torraumszenen. Die Hahner kamen jetzt nicht mehr zu so vielen und klaren Möglichkeiten wie in der ersten Halbzeit. Jo Lauer hatte in der 70. Minute noch eine gute Weitschuss-Möglichkeit. In der 72. gingen mit Ibo die Pferde durch, und er sah von einem immer schwächer werdenden Schieri die rote Karte. Nun nahm das Unglück leider seinen Lauf. Nach einem klaren Foul an unserem Torwart (natürlich nicht geahndet) konnte RaMa in der 75. den Ausgleich erzielen. Im Gegenzug wäre etwas mehr „Eigensinn“ bei Heiko Müller besser gewesen, wenn er den Torschuss gesucht hätte, aber hinterher ist man ja immer schlauer.
In der Schlussphase hatten die Hahner den Gästen als ‚gute Gastgeber’ noch das 2. Tor geschenkt. Und kurz darauf wäre auch fast noch – zu allen Überfluss - das 3. Gästetor gefallen. Die Einwechslungen von Masoud Joze Delshadian, Lenny Heinz und Mario Pacilli konnten den Kräfteverschleiss der Mannschaft teilweise ausgleichen. Der Schiri hätte deutlich früher die Karten gelb und auch rot für die Gäste zücken müssen. Wie schon im letzten Heimspiel: Hahn hätte das Spiel nach 20 Minuten zu seinen Gunsten entschieden haben müssen.
Diese Niederlage gehört wieder in die Schublade „Unnötig“. Nach der deutlichen Niederlage in RaMa auf deren Waldplatz in der Hinrunde, hätten wir aber hier Dank der Großchancen in der
ersten Halbzeit als Sieger den Platz verlassen müssen. Torchancen waren ja vorhanden, aber die Möglichkeiten um zu Punkten zu kommen werden immer weniger.
Fotos: Christine Rosentreter
08.08.2010 | 3. Spieltag
SV Rauenthal/Martinsthal - TuS Hahn II 7:1 (3:1)
Tor für Hahn: Eigentor Sturm (2.)
Nico Sturms Eigentor (2.) war nur ein kurzer Dämpfer für die starke Heimelf. Neuzugang David Weisel zeigte dann mit einem Hattrick, dass er bei RaMa angekommen ist. Sturm traf dann auch auf er richtigen Seite, Neumann, Karger und Merken machten das Debakel für Hahn komplett. Die Gäste spielten über eine halbe Stunde zu zehnt: Torwart Ernst verletzte sich, ein Wechselspieler war nicht mehr draußen und ein Feldspieler musste in den Kasten. „Unser Platz war eine Staubwüste,“ beklagte sich Marco Sturm über desolate Platzverhältnisse.
(Quelle: Wiesbadener Tagblatt v. 09.08.2010)























